Veranstaltung: Das Lastenrad – Eine Alternative für innerstädtischen Lieferverkehr?

Mein Fraktionskollege Harald Moritz lädt am 5. Oktober um 19 Uhr (Raum 107, Abgeordnetenhaus) ein zu einer Veranstaltung zu Lastenrädern, die ich hiermit gerne bewerben möchte. Mein Kreisverband nutzt bereits zwei Lastenräder als Transportmittel und es würde mich freuen, wenn diese ökologischere Form des Lieferverkehrs weiter um sich griffe.

Hier ein Link zu der Veranstaltung mit Anmeldemöglichkeit.

Der Online-Handel boomt – auch in Berlin. Immer mehr Waren werden direkt an die Privatadressen der Berlinerinnen und Berlin zugestellt. Diese Entwicklung stellt Anwohner*innnen, Spediteure und Kurierdienste gleichermaßen vor Herausforderungen. Denn bei der Zustellung wird meistens auf LKW und Kleintransporter zurückgegriffen. Lärm, Luftverschmutzung und blockierte Straßen und Radwege sind oft die Folge. Verschiedene Modellprojekte mit dezentralen Depots zeigen die Möglichkeiten große Teile des innerstädtischen Lieferverkehrs auf das Lastenrad zu verlagern auf. Die Vorteile des verstärkten Einsatz von Lastenrädern liegen auf der Hand: Der Lieferverkehr wird leiser, ökologischer und benötigt weniger öffentlichen Raum.

Wir möchten mit Ihnen diskutieren, welche Möglichkeiten für den Ausbau des ökologischen Lieferverkehrs in Berlin bestehen. Dabei wollen wir vor allem auf folgende Fragen eingehen:

Welche Unterschiede gibt es zwischen den Modellprojekten? Welche branchenspezifische Besonderheiten sind bei der Umstellung des Lieferverkehrs zu beachten? Welche Maßnahmen kann das Land Berlin ergreifen, um den ökologischen Lieferverkehr effektiv zu fördern? Welche Potentiale haben die unterschiedlichen Ansätze in Berlin? Welche Voraussetzungen müssen geschaffen werden? Welche Chancen und Risiken ergeben sich für Berlin?

Auf dem Podium diskutieren:
– Frau Prof. Dr. Barbara Lenz, Institutsleiterin des Institut für Verkehrsforschung beim DLR zum Projekt “Ich ersetze ein Auto”
– Herr Lars Purkarthofer, UPS Berlin zum Hamburger Modellprojekt Container als innerstädtische Packetdepots
– Herr Dr. Julius Menge, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung zum Projekt “BentoBox”
– Herr Achim Beier, Geschäftsführer der messenger Transport + Logistik GmbH zu Praxiserfahrungen aus den Projekten “Ich ersetze ein Auto” und “BentoBox”
– Herr Stefan Gelbhaar, MdA und Verkehrspolitischer Sprecher der bündnisgrünen Fraktion zu Radverkehr

Moderation: Harald Moritz, MdA

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